Jubiläumshubschrauber in neuem Glanz

Anlässlich des 50. Jubiläums des Erstflugs des legendären Hubschraubers Bölkow BO105 lackierten die Mitarbeiter der Endlackierung des Flugzeugherstellers Airbus eine Jubiläumsmaschine in gold-blau-weißer Sonderlackierung. Für die Umsetzung des anspruchsvollen Designs nutzten sie Lacke von Standox.

Volker Scupin, Meister der Endlackierung am Standort Donauwörth, entwarf für die Jubiläumsmaschine ein Design, das nicht nur die Historie des Hubschraubers zum Ausdruck brachte, sondern zudem auch besondere Herausforderungen an das Lackierer-Team stellte.

Anspruchsvolle Sonderlackierung

Vor der eigentlichen Lackierung standen umfangreiche Vorbereitungsarbeiten: Zunächst mussten die Zelle und verschiedene Anbauteile der inzwischen in die Jahre gekommenen Maschine bearbeitet und lackierfähig gemacht werden. Die vielen Farbverläufe der Gestaltungsvorlage konnten anschließend von den Experten der Composite-Lackierung und der Hubschrauber-Endlackierung dank ihrer umfangreichen Erfahrung adäquat umgesetzt werden. Zahlreiche Ecken, Kanten, Vertiefungen und Nietreihen an der BO105 machten die Lackierung dabei besonders anspruchsvoll. Nach getaner Arbeit präsentierten sich die circa 40 Mitarbeiter der Endlackierung stolz vor der in neuem Glanz erstrahlenden Maschine.

Für jeden Zweck der richtige Füller

Eine Revolution in der Untergrundvorbereitung: der VOC-Xtreme-Füller U7600.

Für jede Anwendung das passende Produkt – das ist der Anspruch, dem Standox auch mit seiner Palette an Füllern gerecht werden will. Jeder verfügt über spezifische Vorzüge, die ihn für bestimmte Anwendungen besonders geeignet machen – oder für Werkstätten mit einem bestimmten Anforderungsprofil. Erik Fassbender, Training Spezialist Standox Deutschland, erläutert dies an drei Beispielen.

„Für Lackierbetriebe mit einem großen Durchsatz und generell alle Werkstätten, die ihre Wirtschaftlichkeit verbessern wollen, ist der VOC-Xtreme-Füller U7600 ein Top-Produkt“, sagt Erik Fassbender. Dieser Füller hat die Untergrundvorbereitung gleich in mehrfacher Hinsicht revolutioniert. Zum einen durch die neuartige Vorbehandlung: Korrosionsschutz und Haftgrund werden auf blankes Metall nicht mehr mit der Spritzpistole, sondern durch einfaches Wischen mit dem Express Vorbehandlungstuch U3000 appliziert.

In einer halben Stunde trocken

Anschließend kann der Xtreme-Füller in bis zu vier Spritzgängen ohne Zwischenablüften aufgetragen werden. Neben tadellosem Standvermögen und gutem Decklackstand ist schnelle Trocknung seine herausragende Qualität: Bei optimaler Luftfeuchtigkeit trocknet er bei Raumtemperatur in einer halben Stunde und kann dann sofort geschliffen werden. Fassbender: „Das bedeutet: Selbst bei eiligen Aufträgen kann die Werkstatt auf die Ofentrocknung – die natürlich weiterhin möglich ist – verzichten und kräftig Energiekosten einsparen.“

Verlässlicher Allrounder, der jetzt noch schneller trocknet: der VOC-Pro-Füller U7530.

Auch größere Schichtstärken möglich

Ein Füller, mit dem jeder Lackierer sofort problemlos zurechtkommt, ist der vielfach bewährte VOC-Pro-Füller U7530. Er wird jetzt durch einen neuen Zusatz noch anwendungsfreundlicher und vor allem deutlich schneller. „Erstklassiges Füllvermögen, hohe Standfestigkeit und gute Schleifbarkeit machen diesen Füller zu einem verlässlichen Allrounder“, erklärt Fassbender. „Mit ihm lassen sich bei Bedarf auch größere Schichtstärken von bis zu 200 µ auftragen.“

Füllerzusatz beschleunigt die Trocknung

In Verbindung mit dem neuen VOC-Pro-Füller-Beschleuniger U7535 können jetzt bis zu drei Spritzgänge ohne Zwischenablüften in einem einzigen Arbeitsgang aufgetragen werden. Außerdem härtet er bei 20 °C Raumtemperatur bereits in knapp einer halben Stunde komplett aus. „Das ist bis zu drei Mal schneller als ohne den Beschleuniger“, sagt Erik Fassbender.

Besonders geeignet für MicroRepair: der Standoflash UV-A-Füller U7120.

Einfache Handhabung und Vielseitigkeit

Die Vorzüge des Standoflash UV-A-Füllers U7120 sind seine besonders einfache Handhabung, Vielseitigkeit und Schnelligkeit. Der 1K-Grundierfüller ist ohne Verdünnung oder Härter spritzfertig und kann direkt auf geschliffene Metalluntergründe appliziert werden; zusammen mit dem Standoflex Plastik-Primer U3060 auch auf starre oder halbstarre Kunststoffteile.

Besonders geeignet für MicroRepair

Für Werkstätten, die oft mit Spot- und MicroRepair zu tun haben, ist der Standoflash UV-A-Füller U7120 die richtige Wahl. Fassbender: „Seine Stärken sind einfache Handhabung, Vielseitigkeit und Schnelligkeit.“ Der 1K-Grundierfüller ist ohne Verdünnung oder Härter spritzfertig und kann direkt auf geschliffene Metalluntergründe appliziert werden; zusammen mit dem Standoflex Plastik-Primer U3060 auch auf starre oder halbstarre Kunststoffteile.

Sprühdose erspart Reinigung der Spritzpistole

Er wird in einem Arbeitsgang aufgetragen und trocknet unter der UV-A-Lampe (mindestens 400 W) oder einer gleichwertigen UV-A-LED Lampe in nur drei bis sechs Minuten durch. Erik Fassbender schätzt ihn besonders in der praktischen Sprühdose: „Denn damit erspart man sich auch das Reinigen der Spritzpistole.“

Fabios Farbwerk: „Schnelligkeit ist für uns überlebenswichtig“

Fabio de Michele (Inhaber Fabios Farbwerk) und Peter Latsch von Alfa-Autolack (rechts).

Am Standort Frankfurter Straße in Siegen betreibt Fabio de Michele seit zwei Jahren seinen Karosserie- und Lackierfachbetrieb „Fabios Farbwerk“. Vor Kurzem hat er sein Lacksystem auf Herz und Nieren geprüft, viele andere Produktsysteme getestet – und sich für den Wechsel entschieden.

De Micheles Team bearbeitet in dem K&L-Betrieb in Siegen viele sehr hochwertige Fahrzeuge, vor allem wertvolle Oldtimer. Dabei spielt die Qualität eine besonders wichtige Rolle – und zwar nicht nur die Qualität der handwerklichen Arbeiten, sondern auch der verarbeiteten Produkte. Der Werkstattbereich von Fabios Farbwerk ist nicht sehr groß. Umso wichtiger ist es, den vorhandenen Platz optimal zu nutzen und lange Standzeiten auf einzelnen Arbeitsplätzen zu vermeiden. Dazu können auch intelligente Produkte beitragen.

Schwierige Entscheidung für das optimale Lacksystem

Bei der Entscheidung für eine Lackmarke war deshalb ausschlaggebend, wie sie dabei unterstützen kann, in dem räumlich begrenzten Werkstattbereich die Wirtschaftlichkeit zu steigern. „Wir wollten ein Lacksystem einsetzen, das besonders schnell ist“, so de Michele. „Das war für uns sozusagen überlebenswichtig, um die Durchlaufzeiten zu verringern und insgesamt wirtschaftlicher arbeiten zu können.“ Er testete deshalb mehrere Marken. Als er sich vor Kurzem letztlich für Standox und den Service des Händlers Alfa Autolack entschied, kannte er die Produktsysteme unterschiedlicher Hersteller schon sehr gut und hatte bereits mit mehreren Lieferanten zusammengearbeitet.

Bessere Abläufe, höhere Auslastung

„Wir nutzen jetzt die Xtreme-Produkte und Standoblue von Standox“, erklärt der Unternehmer. „Durch die schnelle Verarbeitung können wir die Arbeitsplätze im Vorbereitungsbereich und in der Kabine immer nach sehr kurzer Zeit wieder neu besetzen. Unsere Abläufe haben sich verbessert, wir erreichen eine höhere Auslastung.“ Dass das so gut funktioniert und dass de Micheles Mitarbeiter die Vorteile so schnell umsetzen konnten, liegt an der einfachen Verarbeitung der Produkte und nicht zuletzt am technischen Service durch den Anwendungstechniker Robert Vukelic, der die Umstellung auf Standox unterstützt und begleitet hat.

Schnelle Verarbeitung, weniger Energieverbrauch

Die neuen Produkte unterstützen ein wirtschaftlicheres Arbeiten nicht nur durch ihre schnelle Verarbeitung. Spricht man Fabio de Michele auf die Energieeinsparung an, die sich aus der schnellen Verarbeitung von Standoblue, Xtreme-Klarlack und Xtreme-Füller ergeben, zeigen sich auf seinem Gesicht sehr entspannte Gesichtszüge.

„Farbtonmuster war gestern!“

Mit dem Wechsel zum Standox Produktsystem wurde auch das Thema Farbtonmessgerät erneut angegangen – wenn auch zu Beginn kritisch. Doch nach den Tests mit den Standox Color Tools zeigen sich de Michele und sein Team begeistert: „Farbtonmuster waren gestern! Wir benötigen keine Musterpaspeln mehr und fertigen auch nahezu keine Muster mehr an. Einlackieren ist unser Standard. Genius iQ unterstützt uns hier perfekt.“

Gezielt einsetzen und sparen

die Heinz-Peter Bauer Karosseriebau und Lackiererei im hessischen Heusenstamm und vertraut auf die wirksame Kombination aus VOC-Xtreme-Füller U7600 und Standocryl VOC-Xtreme-Klarlack K9580.

Von den Xtreme-Produkten der Wuppertaler Reparaturlackmarke Standox profitieren sowohl große Lackierbetriebe mit einem hohen Durchsatz als auch kleine Werkstätten, die ihre Energiekosten senken wollen. Denn der VOC-Xtreme-Füller U7600 und der Standocryl VOC-Xtreme-Klarlack K9580 trocknen schon bei einer Raumtemperatur von 20 Grad innerhalb kurzer Zeit. Ergo: Die Arbeitsabläufe beschleunigen und die Energiekosten reduzieren sich. Die Heinz-Peter Bauer Karosseriebau und Lackiererei in Heusenstamm, Hessen, hat das Einsparpotenzial von Füller und Klarlack erkannt und setzt beide Produkte ganz gezielt ein.

 

„Wir arbeiten vor allem dann mit dem Füller, wenn wir ein hohes Arbeitsaufkommen haben“, erzählt Inhaber Heinz-Peter Bauer. So lässt sich der VOC-Xtreme-Füller von Standox in nur einem Arbeitsgang in bis zu vier Spritzgängen ohne Zwischenabluft verarbeiten. Anschließend härtet er bei einer Raumtemperatur von 20 Grad bereits in 20 bis 40 Minuten komplett aus und kann geschliffen werden. „Auf diese Weise können wir unseren Durchsatz erhöhen“, erzählt Bauer.

Doppelter Effekt

Der Effekt der Zeitersparnis verdoppelt sich, wenn der Betrieb neben dem Füller auch noch den Standocryl VOC-Xtreme-Klarlack einsetzt. Der Lack trocknet ganz ohne Aufheizen der Kabine bei einer Raumtemperatur von 20 Grad in weniger als einer Stunde und kann bereits nach 90 Minuten poliert werden. „Mit dem Xtreme-Produktpaket können wir den Reparaturprozess an verschiedenen Stellen beschleunigen und so noch profitabler arbeiten“, sagt der Betriebsinhaber.

Grund für die verkürzten Trocknungszeiten der beiden Premiumprodukte ist eine innovative Bindemittel-Technologie, die neben der Wärme der Umgebungsluft auch die Luftfeuchte nutzt, um auszuhärten. Wem das immer noch nicht schnell genug geht, der kann mit dem Ofen nachhelfen. Denn sowohl für den Klarlack als auch für den Füller gilt: Bei einer forcierten Trocknung lassen sich noch kürzere Standzeiten erreichen.

An verschiedenen Stellen sparen

Durch die reduzierten Wartezeiten beschleunigen sich aber nicht nur die Arbeitsabläufe. Das schnelle Aushärten bei geringen Temperaturen senkt auch die Energiekosten. „Durch die Lufttrocknung sparen wir sowohl bei der Untergrundvorbehandlung als auch im Finish-Prozess bares Geld.“ Heinz-Peter Bauer will die beiden Schnelltrockner von Standox in seinem Betrieb nicht mehr missen: „Wir sind mit beiden Produkten sehr zufrieden.“

Willkommen in der Zukunft

Der US-Autozulieferer Delphi will gemeinsam mit einem französischen Partner selbstfahrende Minibusse und Taxis in Frankreich auf die Straße bringen. Das Projekt soll mit zunächst einem Minibus-Shuttle im Pariser Universitätsviertel Saclay und zwei Autos in Rouen in der Normandie anfangen und danach ausgebaut werden.

Wer bislang immer noch davon ausging, dass selbstfahrende Autos Zukunftsmusik sind, der wird jetzt eines Besseren belehrt. Denn der Zulieferer Delphi will schon bald die ersten autonomen Fahrzeuge auf den Straßenverkehr „loslassen“. Die Shuttles sollen voraussichtlich ab kommendem Jahr ohne einen menschlichen Fahrer an Bord unterwegs sein und über das Internet überwacht werden. Betrieben wird der Shuttle-Dienst vom französischen Transportunternehmen Transdev. Welche Fahrzeuge konkret eingesetzt werden sollen, wurde allerdings noch nicht bekannt.

„Wir betrachten das nicht als Demonstration oder Experiment, sondern als entscheidenden Schritt zu einem kommerziellen Betrieb“, so das offizielle Statement des Delphi-Technikchefs Glen De Vos. Der US-Autozulieferer arbeitet beim autonomen Fahren unter anderem mit BMW und Intel zusammen.

Ganz kollegial und auf Augenhöhe

Dank der Repanet Betriebsablauf-Analyse konnte die Lackiererei Paul Witteler in Brilon den Ertrag steigern.

Neue Technologien und ein zunehmender Wettbewerbsdruck zwingen K&L-Werkstätten zu einer immer effizienteren Arbeitsgestaltung. Wer nicht optimal plant, läuft Gefahr, nicht gewinnbringend zu wirtschaften. Um Rendite und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, nimmt Repanet Berater Alexander Hennemann Werkstätten aus ganz Deutschland unter die Lupe – im Rahmen einer eintägigen Betriebsablauf-Analyse.

 

Die Technik von Autos wird immer komplexer. Wo früher nur eine Stoßstange war, sitzen heute zum Beispiel Sensoren, die mit dem Bordcomputer verbunden sind. Um in dieser rasanten Evolution wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Werkstätten kontinuierlich in Know-how und neue Werkstattausrüstung investieren. „Das gelingt in Zeiten steigenden Kosten- und Wettbewerbsdrucks am besten, wenn der Betrieb gut organisiert ist“, weiß Alexander Hennemann. „Organisatorische Abläufe, Technik und Kommunikation müssen perfekt ineinandergreifen, damit am Ende die Rendite stimmt.“ Der erfahrene Berater arbeitet im Auftrag von Repanet, dem von Standox initiierten Netzwerk ausgezeichneter Lackierbetriebe.

Kompetente Beratung auf Augenhöhe

Hennemann unterstützt Werkstätten dabei, jede noch so kleine Stellschraube für bessere Abläufe zu finden. Ganz kollegial und auf Augenhöhe – denn der Repanet Berater ist Kraftfahrzeugtechnikermeister und hat selbst viele Jahre in verschiedenen Werkstätten gearbeitet. Ziel seiner Beratung ist es, organisatorische Abläufe, Arbeitsprozesse und die Energienutzung so zu optimieren, dass die Werkstatt Ressourcen spart, pro Tag mehr Aufträge abwickelt und somit den Gewinn erhöht.

Der Blick von außen

Auch die Lackiererei Paul Witteler aus Brilon hat die Betriebsablauf-Analyse in Anspruch genommen. Zwar fühlte sich der Betrieb schon vorher effizient aufgestellt. „Doch eine Betrachtung aus einem anderen Blickwinkel bringt immer wichtige Erkenntnisse mit sich. Gerade dann, wenn das Beratungsteam keine eigenen wirtschaftlichen Interessen verfolgt“, erklärt Betriebsleiter Michael Froese. „Wir wollten uns das Wissen der Repanet Experten zunutze machen, um für unsere Kunden noch besser zu werden.“ Dank der umfassenden Analyse sei es möglich gewesen, selbst kleinste Prozessfehler zu erkennen.

Durch gezielte Maßnahmen Kosten senken

Dabei zeigte sich unter anderem, dass die Kompressoranlage in der Lackiererei Energiesparpotenzial birgt. „Vor der Beratung hatten wir einen 15-kW-Kompressor mit separatem Trockner. Diese haben wir durch zwei neue 5,5-kW-Kompressoren mit integrierten Trocknern ersetzt“, sagt Froese. „Wir können die Kompressoren nun separat ansteuern, sodass nur dann beide Geräte gleichzeitig laufen, wenn wir auch eine große Menge Luft benötigen. Dadurch haben wir die Energiekosten um rund 20 Prozent gesenkt.“

Konkrete Verbesserungen steigern den Ertrag

Dank der Analyse zeigte sich auch, dass sich Öl in den Luftleitungen ansammelte, sporadisch in die Lackierung gelangte, was beim Lackieren zu Kraterbildungen führte und schließlich teure Nacharbeiten notwendig machte. Eine Neuausrichtung der Leitungen hat dieses Problem behoben. Zudem hat die Lackiererei ein neues Inverterschweißgerät gekauft, dokumentiert damit jeden Schweißpunkt und gewinnt dadurch Rechtssicherheit gegenüber Versicherungen. Mit allen Maßnahmen zeigt sich Froese zufrieden: „Die Analyse durch Repanet hat sich für uns auf alle Fälle gelohnt. Mit den umgesetzten Verbesserungen konnten wir den Ertrag der Lackiererei deutlich steigern.“

Daisy Wheel: Service direkt über den Hersteller

Das vollautomatische Dosiersystem Daisy Wheel des französischen Herstellers Fillon Technologies ist schon seit langem über Standox erhältlich. Während sich bislang allerdings die Firma UCC in Schweinfurt um den Service gekümmert hat, bietet Fillon Technologies Betrieben im deutschsprachigen Raum ab dem 1. September ein eigenes Support-Team.

Fillon Technologies verfügt jetzt über ein eigenes deutschsprachiges Support-Team. So übernehmen ab dem 1. September vier Techniker und ein Kundendienst-Manager aus dem Hause Standox sämtliche Daisy Wheel-Installationen und -Reparatur- sowie Wartungs-Einsätze bei Lackierbetrieben in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Dänemark und in der Tschechischen Republik. Das Fillon Technologies Service-Zentrum ist in Saargemünd nahe der deutsch-französischen Grenze gegenüber Saarbrücken eingerichtet worden.

Die Hotline von UCC – dem bisherigen Ansprechpartner bei Servicefragen zu Daisy Wheel – bleibt bis zum 31. August 2017 freigeschaltet. Eine detaillierte Information über den Wechsel zum Hersteller Fillon Technologies wird bis Anfang Juli an alle Nutzer von Daisy Wheel verschickt. Weitere Informationen zum vollautomatischen Dosiersystem finden Sie hier.

Neuer Standothek-Ratgeber für Sonderlackierungen

Reparaturen an Autos, die in Sonderfarbtönen lackiert sind, sind selbst für erfahrene Lackierer eine Herausforderung. Meist lassen sie sich nur mit viel Aufwand originalgetreu nachstellen. Standox bringt mit der neuen Standothek einen Ratgeber zu diesem Thema mit vielen praktischen Beispielen und Tipps heraus.

In vielen Fällen lassen sich Farbintensität, Effekt oder der spezielle Glanzgrad einer Lackierung nur mit einem speziellen Lackaufbau nachstellen. Die neue Standothek „Sonderlackierungen“ zeigt auf 28 Seiten anhand konkreter Beispiele übersichtlich, wie unterschiedliche Lackierungen repariert werden, um ein einwandfreies Lackierergebnis zu erzielen. Besonders Liquid-Metal-Effekte, 2-Schicht-Lackierungen mit eingefärbtem Klarlack, 3-Schicht-Lackierungen mit Effektschicht, 4-Schicht-Lackierungen und matte Klarlacke werden anschaulich erklärt, jeweils ergänzt um konkrete Beispiele aus der Serienlackierung.

Verlässliche Hilfen für die Praxis

Erik Fassbender, Training Spezialist Standox Deutschland), weiß aus Erfahrung: „Tadellose, also optisch unsichtbare Lackreparaturen, sind selbst für erfahrene Lackprofis eine Herausforderung, sobald mehrschichtige Basislacke, lasierende Effektspritzgänge oder eingefärbte Klarlacke erforderlich sind, um einen Farbton exakt nachzustellen.“ Korrekt erstellte Musterbleche sind dabei seiner Meinung nach ein wichtiges Hilfsmittel. Das Erstellen von Farbmustern erfordere zwar etwas mehr Arbeitszeit, doch es führe letztendlich schneller und kostengünstiger zu einem optimalen Finish. „Für unsere Partner im Handwerk ist die Standothek mit ihren präzisen Angaben eine praktische und verlässliche Hilfe“, erklärt Fassbender.

Mit ihrer in der Branche einzigartigen „Standothek“-Reihe wendet sich die Marke Standox seit vielen Jahren an Lackprofis und vermittelt ihnen kompetent Fach- und Expertenwissen zu unterschiedlichen Lackthemen. Die neue Standothek „Sonderlackierungen“ steht jetzt auf der Standox Website zum Download bereit: www.standox.de/standothek

Girls‘ Day bei Mercedes-Benz

Im Rahmen des Girls‘Day wurden Schüler aus Ludwigsfelde in Brandenburg ins Mercedes-Benz Ausbildungszentrum eingeladen, um sich über den Beruf des Fahrzeuglackierers zu informieren. Rund ein Dutzend Mädchen und Jungen nahmen das Angebot an – und durften sogar selbst die Lackierpistole in die Hand nehmen und eigene Fahrzeugmodelle lackieren, natürlich alles unter der Anleitung der Auszubildenden.

Ganz in der Nachbarschaft des Mercedes-Benz Werkes Ludwigsfelde im südlichen Speckgürtel Berlins liegt das Mercedes-Benz Ausbildungszentrum. Kfz-Mechatroniker, Industriemechaniker und Fahrzeuglackierer finden hier exzellente Ausbildungsbedingungen vor. Davon konnten sich auch Schülerinnen und Schüler beim diesjährigen Girls‘Day überzeugen. So durften sie einen Tag lang über die Schultern der Azubis schauen.

Seit Dezember 2014 ist Ingo Schulz Ausbildungsleiter der Lackierabteilung und unterrichtet zurzeit drei Ausbildungsjahrgänge mit je sechs Azubis. „Die jungen Leute sind heute recht selbstbewusst und müssen anders an ihre Aufgaben herangeführt werden als noch zu Zeiten, in denen ich meine Ausbildung gemacht habe. Wichtig ist, eine möglichst realitätsbezogene, praxisnahe Ausbildung zu gewährleisten.“

Arbeiten am „lebenden Objekt“

Eine typische Aufgabe ist es, verschiedene Fahrzeuge mit präparierten Schäden wieder „in die alte Form zu bringen“ – und zwar mit dem Ziel, das höchste Maß an Kundenzufriedenheit zu erreichen.

Zunächst geht es darum, sich zu überlegen, wie der jeweilige Schaden instandgesetzt werden kann. „Die Fragestellung lautet also: Muss aufwendig lackiert werden oder kann der Kratzer herauspoliert werden?“, beschreibt Schulz den Vorgang. Neben den Denksport-Aufgaben sind auch die Demontage von Türen, Türdichtungen, Spiegeln und Griffen erforderlich.

„Die Aufgabenlösung am ‚lebenden Objekt‘ ist ganz hilfreich und zeigt den jungen Leuten, wie komplex der Beruf rund um die Fahrzeuglackierung ist.“

Das wird auch an den zahlreichen Schaustücken in der Ausbildungswerkstatt deutlich: Von Schleifpapier bis hin zu Beschichtungsmustern und Anschauungstafeln mit Beschichtungsfehlern wurde alles von dem Berufsnachwuchs selbständig erarbeitet. So lernen sie von der Pike auf, worauf es ankommt. Mittels „Trial und Error“ (Fehler erkennen mit anschließender Ursachenanalyse) sind Fehl-Ergebnisse nicht kontraproduktiv, sondern fester Bestandteil des Lernprozesses.

So wird die Website zum Aushängeschild

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Rund 11.000 Deutsche suchen jeden Monat nach Karosserie- und Lackierbetrieben im Netz. Für klein- und mittelständische Betriebe ist eine ansprechende Website daher essentiell. Daniel Dirkes, Inhaber der Agentur artland marketing, ist deutschlandweit für Handwerksbetriebe als Online-Marketing-Experte tätig. In den folgenden Tipps verrät er, worauf es bei einer guten Website ankommt.

Tipp 1: Der erste Eindruck zählt

Dirkes weiß, dass rund 50 Prozent aller Handwerker-Homepages mit einem „Herzlich Willkommen auf unserer Seite“ beginnen. Für ihn ein absolutes No-Go: „Die Begrüßung ist zwar nett gemeint, erhöht aber nachweislich die Absprungrate der User.“ Wichtiger ist es, die Leistungen des Betriebs zu verdeutlichen und wer hinter der Website steckt. Diese Informationen sollten für den User schnell ersichtlich sein.

Tipp 2: Zeigen, wer man ist

Der User kann sich im Netz kein persönliches Bild vom Betrieb machen. Umso wichtiger ist es, direkt ein Vertrauensverhältnis zu schaffen. „Handwerksbetriebe sind keine weltweit bekannten Marken – hier zählt der persönliche Kontakt. Der User möchte vor allem wissen: Fühle ich mich da wohl? Kann der Betrieb meine Wünsche erfüllen?“, fügt Dirkes hinzu. Fotos sind bei den vertrauensbildenden Maßnahmen entscheidend. Die jeweiligen Ansprechpartner sollten mit einem Bild auf der Website vertreten sein. Auch die Texte sind nicht zu unterschätzen. Sie sollten deutlich machen, für welche Werte der Betrieb steht.

Tipp 3: Weniger ist mehr

Betriebe, die keine Erfahrung mit der Websitegestaltung haben, müssen externen Agenturen vertrauen. Dabei warnt Dirkes: „Agenturen verkaufen gerne aufwendige Seiten. Statistiken zeigen jedoch: Meist ohne oder mit negativem Effekt. User wollen vor allem: Einfachheit. Sicherheit. Klarheit.“ Weniger ist mehr, das gilt auch für die Navigation der Website.

Tipp 4: Immer in Kontakt bleiben

Oft bieten Websites ausschließlich Kontaktformulare an. „Das kann fatal sein“, weiß Dirkes. Mehr Anfragen generieren Websites, die alle Kontaktmöglichkeiten anbieten und diese klar platzieren.

Tipp 5: Kritik einholen

Es ist sinnvoll, seine Website von Außenstehenden bewerten zu lassen. So können Betriebe direkt auf Schwachpunkte reagieren. Wer professionelle Hilfe möchte, findet in spezialisierten Agenturen einen Ansprechpartner.

Tipp 6: Sich rechtlich absichern

Das Netz ist kein rechtsfreier Raum. Viele Anwaltskanzleien haben sich mittlerweile auf Abmahnungen bei Verletzung von Bild- und Textrechten spezialisiert. Auch ein Impressum muss immer und direkt zugänglich sein.

Tipp 7: Aktualität zählt

Wer eine Website betreibt, sollte die Inhalte regelmäßig auf Aktualität prüfen – besonders bei den Kontaktmöglichkeiten und Ansprechpartnern. Auch Mitarbeiterporträts sollten aktuell gehalten werden. So können sich potenzielle Kunden im Netz ein Bild des gesamten Teams machen.

Unser Marketing-Tipp:

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